Von Wenger bis Maradonna: Bayerns Trainerkandidaten im Quoten Vergleich

Christian Strobl
06.11.2019

Niko Kovac ist seit Sonntag Geschichte als Trainer des FC Bayern München. Knapp anderthalb Jahre dauerte die Ära des Kroaten bei den Münchnern, in denen er immerhin das Double holte. Die 1:5-Klatsche gegen Eintracht Frankfurt am 10. Spieltag der Bundesliga und das damit verbundene Abrutschen auf den vierten Tabellenplatz war den Verantwortlichen nun aber zu viel. Kovac wurde entlassen und sein Assistent Hansi Flick interimistisch zum Cheftrainer beordert, bevor die Suche nach einem dauerhaften Nachfolger auf Hochtouren anlief.

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Doch wer sind nun eigentlich die Kandidaten, die am Zettel von Hoeneß, Rummenigge und Co. stehen?

Taktiktafel Kreide und Ball
© Adobe Stock / New Africa

 

Der Favorit

 
Die Bookies sind sich einig: Arsene Wenger ist der Top-Favorit auf den Posten als Bayern-Trainer. Die französische Trainer-Legende, mittlerweile bereits stolze 70 Jahre alt, würde unfassbar viel Erfahrung mitbringen. Wenger coachte den FC Arsenal in seinen 22 Jahren als Trainer (1996-2018) zu drei Meistertiteln und jeweils sieben Pokal- bzw. Superpokalsiegen. Lediglich ein internationaler Titel blieb ihm mit den Gunners verwehrt. Seit seinem Abgang bei Arsenal im Sommer 2018 ist Wenger ohne Trainerjob, was ihm nicht in seine Planung zu passen scheint. „Natürlich bin ich interessiert. Ich war ab dem 33. Lebensjahr verantwortlich und habe bis zum 69. Lebensjahr ohne Unterbrechung trainiert“, meinte Wenger vor Kurzem.
 

The Special One

 
Das Engagement von Jose Mourinho bei Manchester United endete im Dezember vergangenen Jahres unrühmlich. Gewann er in seiner ersten Saison (2016/17) an der Seitenlinie von ManUnited noch Liga- und Superpokal, blieben danach die Erfolge aus. Dennoch liest sich die Vita von „The Special One“ beeindruckend. Bis auf Deutschland coachte er in jeder großen europäischen Liga mindestens einen Spitzenverein – Chelsea und ManUnited in England, Inter Mailand in Italien und Real Madrid in Spanien. Zudem FC Porto in Portugal, mit dem Mourinho 2004 sensationell die Champions League gewann. Vier Mal wurde er zum Weltclubtrainer des Jahres gewählt. Dass er Top-Klubs zu Titeln führen kann, hat „Mou“ zur Genüge bewiesen. Zudem würde er mit dem Job bei den Bayern auch die letzte große europäische Liga auf seiner Karte abhaken können.
 

Der Fremde

 
Massimiliano Allegri hat gefühlt bereits jeden Verein in seinem Heimatland trainiert. Von Aglianese führte ihn sein Weg über SPAL, Grosseto, Lecco, Sassuolo, Cagliari und AC Milan bis zu Juventus Turin, wo er die vergangenen fünf Jahre das Trainerzepter schwang. Bayern München wäre für Allegri also der erste Verein außerhalb Italiens. Dennoch sehen die Wettanbieter gute Chancen, dass der 52-Jährige das Rennen am Ende macht. Bwin bietet beispielsweise die Quote 5.00 auf Allegri als neuen Bayern-Trainer. Bei seinen Erfolgen nicht wirklich überraschend: Juve führte er fünfmal in Serie zum Meistertitel, zudem viermal zum Pokalgewinn.
 

Der Naheliegende

 
Und was wäre, wenn die Bayern einfach die naheliegendste Option wählen und Hansi Flick zum Vollzeit-Coach befördern würden? Darüber sind sich die Bookies mehr als uneinig. Betfair (15.00 Quote) räumt dem bisherigen Co- und jetzigen Interimstrainer durchaus hohe Chancen ein, Bwin und Interwetten lassen ihn komplett außen vor.
 

 

Der alte Bekannte

 
Vielleicht greifen die Bayern auch einfach wieder einmal auf Jupp Heynckes zurück. Der mittlerweile 71-Jährige blickt bereits auf vier mehr oder wenige lange Trainer-Ären bei den Münchner zurück. Bereits 2017 sprang Heynckes für den damals gefeuerten Carlo Ancelotti in die Bresche. Spätestens seit dem Triplegewinn 2013 genießt Heynckes im Lager des deutschen Rekordmeisters Legendenstatus.
 

Die Absagen

 
Sofort nach Kovacs Entlassung tauchte der Name Erik ten Hag in unzähligen Gerüchten auf. Der Ajax-Amsterdam-Coach hat nämlich eine Bayern-Vergangenheit – von 2013 bis 2015 trainierte er die Reserve der Münchner. Zudem stellte der Niederländer vergangene Saison seine Entwicklung und Fähigkeiten unter Beweis und führte Ajax sensationell ins Halbfinale der Champions League. Doch ten Hag verkündete bereits, dass er zumindest diese Saison in Amsterdam bleiben will. Auch von PSG-Coach Thomas Tuchel und RB-Strategen Ralf Ragnick gab es bereits offizielle Absagen.
 

Die Kuriosen

 
Die Zeit der Trainersuche ist auch immer die passende Zeit, um kuriose Außenseiter ins Spiel zu bringen. So bekommst du bei Interwetten auf deinen Tipp auf Diego Maradonna als neuen Bayern-Trainer die Quote 300.00. Betfair hat auf Franz Beckenbauer die Quote 226.00, während es für Stefan Effenberg 201.00 bei Bwin gibt.
 

 

Alle Quoten im Überblick

 
Geht es nach den Bookies, wird Arsene Wenger der nächste Bayern-Trainer. Bei allen drei Wettanbietern, die wir uns angesehen haben, gibt es für einen Tipp auf den Franzosen nicht allzu viel zu holen. Auch beim engeren Favoritenkreis herrscht Einigkeit: Mourinho, Allegri und ten Hag stehen hoch im Kurs. Erik ten Hag ist der einzige vier, der momentan einen Klub trainiert. Und er ist auch der einzige, der ein Engagement zum jetzigen Zeitpunkt bereits ausgeschlossen hat. Wie sich das bei den Bookies im Detail niederschlägt, siehst du in der folgenden Tabelle:
 

Trainerkandidaten betfair bwin interwetten
Betfair Bonus Bwin Bonus Interwetten Bonus
Arsene Wenger 1.50 1.80 2.20
Jose Mourinho 6.00 4.50 10.00
Massimiliano Allegri 8.00 5.00 10.00
Erik ten Hag 11.00 8.00 10.00
Hansi Flick 15.00
Jupp Heynckes 34.00 11.00 25.00
Ralf Ragnick 15.00 9.00
Thomas Tuchel 34.00 10.00 25.00

 
Quoten abgerufen am 6. November, 15:00 Uhr. Es gelten die AGB der Wettanbieter. 18+ | Bitte beachte, dass Wettquoten Schwankungen unterliegen und sich bis zu deiner Wettabgabe noch jederzeit ändern können.
 
Die Buchmacher drängen dich bei deiner Entscheidung nicht, denn die Trainer-Wette läuft bei allen drei Bookies als Langzeitwette. Rein theoretisch hättest du also bis Ende des Jahres Zeit, deinen Tipp abzugeben. Allerdings werden dir die Bayern diese Zeit nicht geben. Nach dem Bundesliga-Schlager am Wochenende gegen Borussia Dortmund steht eine Länderspielpause an, in der die Münchner wohl eine Entscheidung treffen werden. “Ich denke, dass wir zum nächsten Auswärtsspiel in Düsseldorf (23. November, Anm.) wissen, wie es mit der Trainerfrage weitergeht”, verkündete FCB-Präsident Uli Hoeneß am Montag in Hannover.
 

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